So nutzt du den Putzplan
Fang mit den Räumen an. Wähle nur die, die du hast: Gibt es kein Esszimmer oder keinen Balkon, lass sie weg, und ihre Aufgaben verschwinden aus dem Plan. «Ganze Wohnung» umfasst, was zu keinem bestimmten Raum gehört, etwa Müll und Wäsche.
Dann wählst du Stil, Tage und Zeitraum: eine Woche, zwei oder den laufenden Monat. Der Plan aktualisiert sich bei jeder Änderung und schreibt zu jedem Tag das Datum. Oben stehen die täglichen Aufgaben, darunter, was an jedem Tag dran ist. Tippe auf den Text einer Aufgabe, um ihn zu ändern, oder auf das ×, um sie zu entfernen.
Leicht, Standard oder intensiv
Der Stil Leicht beschränkt sich auf das Nötigste: Geschirr, Bett, Bad, Böden und Bettwäsche. Er passt zu vollen Wochen oder zum Einstieg, ohne dass es dir zu viel wird.
Standard ergänzt die Aufgaben, durch die eine Wohnung gepflegt wirkt: Mikrowelle, Kühlschrank, Wohnzimmerboden wischen oder das Sofa absaugen. Intensiv kommt mit monatlichen Aufgaben wie Backofen, Dunstabzugshaube, Fliesen, Fenstern und Kleiderschrank dazu. Es sind dieselben drei Stile, die dir die App Tidily beim Erstellen deines Plans anbietet.
Wie viele Tage wählen
Mit Küche, Bad, Schlafzimmer, Wohnzimmer und Flur und fünf Putztagen kommst du im Stil Leicht auf etwa 35 Minuten pro Tag und im Stil Standard auf rund 50, ohne die täglichen Aufgaben. Mit drei Tagen wird jeder Tag voller. Wenn ein Tag mehr als 75 Minuten hat, weist dich der Plan darauf hin.
Du musst nicht jeden Tag putzen. Hilfreich ist aber, nicht alles auf den Samstag zu schieben: Machst du dienstags das Bad und donnerstags die Küche, bleibt dein Wochenende frei oder fast frei.
Warum die täglichen Aufgaben extra stehen
Abwaschen, Bett machen, das Wohnzimmer aufräumen oder den Müll rausbringen dauert fünf bis zehn Minuten. Schiebst du das auf einen Tag in der Woche, wird daraus eine Stunde Arbeit und eine unordentliche Wohnung an allen anderen Tagen.
Deshalb stehen diese Aufgaben extra, in einer Tabelle «Jeden Tag» mit einem Kästchen pro Tag, und zählen nicht zur Verteilung. So siehst du auf einen Blick, was tägliche Routine ist und was an einem bestimmten Tag dran ist.
Eine Woche, zwei oder der Monat
Für den Anfang reicht eine Woche: ausdrucken, an den Kühlschrank hängen und wiederholen. Mit zwei Wochen siehst du, welche Aufgaben nur jede zweite Woche anfallen, etwa das Sofa absaugen. Mit «Dieser Monat» kommen auch die monatlichen dazu, wie Backofen, Kühlschrank innen oder Fenster, verteilt auf verschiedene Wochen.
Wenn du den Plan ausdruckst, häng ihn an den Kühlschrank oder in eine Schranktür und hake jede Woche ab, was erledigt ist. Lieber auf dem Handy? In der App Tidily legst du dieselben Aufgaben mit ihrer Häufigkeit an und sie zeigt dir jeden Tag, was dran ist.